Monatsinformationen
2026
Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile:
- Die Kosten für die Anmietung eines Pkw-Stellplatzes oder einer Garage gehören nicht zu den Unterkunftskosten, die bei einer doppelten Haushaltsführung nur mit höchstens 1.000 EUR im Monat angesetzt werden können. Damit hat der Bundesfinanzhof der anderslautenden Ansicht der Finanzverwaltung ausdrücklich widersprochen.
- Für den Veranlagungszeitraum 2022 wurde den Anspruchsberechtigten
einmalig eine Energiepreispauschale i. H. von 300 EUR gewährt. Nun gibt es Entscheidungen der Finanzgerichte, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Ist das Finanzamt berechtigt, eine vom Arbeitgeber zu Unrecht ausgezahlte Energiepreispauschale von diesem zurückzufordern?
Ist die Energiepreispauschale auch für Rentner steuerpflichtig? - Trägt der Arbeitnehmer die Kosten für den Parkplatz am Arbeitsort,
auf dem er seinen Firmenwagen abstellt, mindert diese Zahlung nicht den geldwerten Vorteil aus der Dienstwagenbesteuerung.
So lautet eine wenig erfreuliche Entscheidung des Bundesfinanzhofs. - Die Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale sind auch mit einem Minijob kombinierbar. Was es dabei zu beachten gibt, darüber hat jüngst die Minijob-Zentrale informiert.
Themenüberblick:
- Doppelte Haushaltsführung: Stellplatzkosten fallen nicht unter die 1.000 EUR-Grenze
- Doppelte Haushaltsführung: Wohnmobil als Zweithaushalt?
- Interessante Urteile zur Energiepreispauschale
- 20.000 EUR zu Ostern: Kein übliches (steuerfreies) Gelegenheitsgeschenk
- Investmentfonds: Basiszins zur Berechnung der Vorabpauschale für 2026 veröffentlicht
- Instandsetzung und Modernisierung von Gebäuden: Schreiben aus 2003 wurde ersetzt
- Kosten für einen Parkplatz mindern nicht den geldwerten Vorteil für den Firmenwagen
- Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale: Die Spielregeln für geringfügig Beschäftigte
- Abgabe der Steuererklärungen: Verspätungszuschlag und Corona- Krise
- Neues Merkblatt zum Kindergeld
PDF herunterladen und Details nachlesen: Steuern im Blick März 2026
- Kauft ein Arbeitnehmer bei seinem Arbeitgeber Genussrechte, können Erträge als Kapitaleinkünfte und nicht als Arbeitslohn besteuert werden. Der Bundesfinanzhof befasste sich in einem aktuellen Urteil mit sog. Mezzanine-Kapital.
- Erträge aus der entgeltlichen Überlassung des Kryptowerts Bitcoin (sog. Krypto-Lending) unterliegen nicht der pauschalen Abgeltungsteuer, sondern sind nach Auffassung des Finanzgerichts Köln mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern.
- Der Bundesfinanzhof entschied in einer Rechtslage, wie sie häufiger bei der Weitergabe von Grundstücken nach einem Erbfall in der Erbengeneration anzutreffen ist. Ein Erbe wird durch den Erbfall Eigentümer eines Grundstücks, das aber von einem Miterben oder auch Nichterben genutzt wird und nach dem Willen des Erblassers auch auf Lebenszeit weiter genutzt werden soll.
- Eine als Generalvollmacht ausgestaltete Empfangsvollmacht ist auch für die Übersendung eines steuerlichen Haftungsbescheids zu beachten. Die Bekanntgabe eines Haftungsbescheides muss laut Finanzgericht Münster daher gegenüber dem Steuerberater erfolgen.
Themenüberblick:
- Kürzere Abschreibung bei Immobilien: Mehr Klarheit zur Nutzungsdauer
- Vergütungen aus Genussrechten von Arbeitnehmern können als Kapitaleinkünfte besteuert werden
- Verluste aus Kapitalvermögen: Was Anleger zur Verlustverrechnung wissen sollten!
- Einkünfte aus dem Krypto-Lending von Bitcoins unterliegen nicht der pauschalen Abgeltungsteuer - Revisionsverfahren vor dem Bundesfinanzhof
- Wann müssen Geschenke dem Finanzamt gemeldet werden?
- Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen: erste Übergangsphase noch bis 31.12.2026
- Lebenslanges Wohnungsrecht erhöht die grunderwerbsteuerliche Gegenleistung
- Finanzamt muss Bescheide bei umfassender Empfangsvollmacht an den Steuerberater zustellen
- Termine Steuern / Sozialversicherung März/April 2026
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Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile: Steuerpaket 2026 (u. a. Entfernungspauschale, gesenkte USt auf Speisen, Aktivrente), Grundsteuer – Bestätigung des Bundesmodells durch den BFH, elektronische Bekanntgabe von Steuerbescheiden erst ab 2027, aktualisierte Grundfreibeträge/Unterhalt/Kindergeld, verbilligte Vermietung (50 %/66 %-Grenzen), Offenlegung Jahresabschlüsse 2024 (Schonfrist bis Mitte März 2026), neue Sachbezugswerte 2026, E-Dienstwagen: Stromkostenersatz/ Strompreispauschale sowie die Fälligkeitstermine im Februar.
Themenüberblick:
- Gesetzgebung: Wichtige Steueränderungen ab 2026 im Überblick
- Grundsteuer: Bundesfinanzhof hält „Bundesmodell“ für verfassungskonform
- Steuerbescheide: Elektronische Bekanntgabe wird erst ab 2027 Standard
- Grundfreibetrag, Unterhaltshöchstbetrag und Kindergeld: Diese Werte gelten für 2026
- Werbungskosten: Aktuelles zur verbilligten Vermietung
- Offenlegung der Jahresabschlüsse 2024: Schonfrist bis Mitte März 2026
- Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten ab 2026
- Kostenersatz beim E-Dienstwagen: Neue Regelungen seit 2026
- Zum Schadenersatz wegen Datenschutzverstößen einer Finanzbehörde
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Monatsinformation Februar 2026
Die Ausgabe bündelt zum Monatsstart zentrale Neuerungen und Rechtsprechung: Auslandsstudium (Kosten grundsätzlich keine außergewöhnliche Belastung), Stellplatzkosten bei doppelter Haushaltsführung als zusätzliche Werbungskosten möglich, Sponsoring als Betriebsausgabe statt Spende, Grunderwerbsteuer: Konzernklausel nur bei herrschendem Unternehmen; zudem Außenprüfung nach Todesfall zulässig. Praxisrelevant außerdem: Mindestlohn-/Mini-/Midijob-Anpassungen 2026, Künstlersozialabgabe 2026, und das Gesetz zur Modernisierung/ Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung (u. a. längere Aufbewahrungsfristen; USt-Anpassungen).
Themenüberblick:
- Kosten eines Auslandsstudiums keine außergewöhnlichen Belastungen
- Gutscheine und Sachbezüge für Arbeitnehmer – aktuelle steuerliche Anforderungen
- Aufwendungen für Anmietung eines Pkw-Stellplatzes als Werbungskosten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung abziehbar
- Sponsorengelder können abzugsfähige Betriebsausgaben sein
- Entscheidungen mit Signalwirkung - Steuervergünstigung nach § 6a des Grunderwerbsteuergesetzes bei Umwandlungen
- Betriebsprüfung auch nach dem Tode des Betriebsinhabers zulässig?
- Erhöhung des Mindestlohns und der Minijob-Grenze sowie des Midijob-Übergangsbereichs ab 01.01.2026
- Maximale Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld gilt weiter
- Künstlersozialversicherung: Abgabe sinkt im Jahr 2026 auf 4,9 Prozent
- Bundesrat beschließt Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung
- Mindestausbildungsvergütung zum 01.01.2026 gestiegen
- Agrardiesel-Subvention ab 01.01.2026
- Bundeskabinett beschließt neuen Mindesthebesatz für Gewerbesteuer
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Die Ausgabe beleuchtet zum Jahresstart praxisrelevante Themen: E-Rechnung – was das neue BMF-Schreiben konkret zu typischen Format- und Übermittlungsfehlern sagt; doppelte Haushaltsführung – wann Unterkunftskosten nicht abzugsfähig sind; Ferienwohnung – präzisierte Kriterien zur ortsüblichen Vermietungszeit; Betriebsprüfung – warum Prüfer E-Mails mit Steuerbezug anfordern dürfen und wie Sie filtern; dazu Minijob mit schwankendem Verdienst und die Fälligkeitstermine.
Themenüberblick:
- Verträge zwischen nahen Angehörigen: Besser schriftlich, aber nicht zwingend erforderlich
- Doppelte Haushaltsführung: Keine Werbungskosten für vom Ehegatten gezahlte Wohnung
- KI in der Steuerveranlagung: Nordrhein-Westfalen weitet Pilotprojekt aus
- Einkünfteerzielungsabsicht: Zur ortsüblichen Vermietungszeit für eine Ferienwohnung
- Betriebsprüfer dürfen E-Mails mit steuerlichem Bezug anfordern
- Verdeckte Gewinnausschüttung: Abzug ersparter Mietaufwendungen als außergewöhnliche Belastungen
- Elektronische Rechnungen: Zweites Schreiben des Bundesfinanzministeriums
- Kleinunternehmer: Zum Vorsteuerabzug beim Übergang zur Regelbesteuerung
- Regeln für schwankenden Verdienst im Minijob
- Broschüre: Steuertipps für Erbschaften und Schenkungen
PDF herunterladen und Details nachlesen: Steuern im Blick Januar 2026
Zum Jahresauftakt fasst die Ausgabe die wichtigsten Änderungen und Urteile kompakt zusammen: Steueränderungsgesetz 2025 (Beschluss am 19.12.2025), neue Umsatzsteuer-Hinweise zu Unterrichtsleistungen, ein aktueller BFH-Beschluss zur Abfindung von Pensionszusagen sowie die Bestätigung der Verfassungskonformität des Ertragswertverfahrens für die Grundsteuer. Außerdem enthalten: Nachweise für als Sonderausgaben abziehbare Unterhaltsleistungen und Fälligkeitstermine.
Themenüberblick:
- Verdeckte Gewinnausschüttung bei Abfindung einer Pensionszusage
- Abziehbarkeit von Beiträgen zu einer freiwilligen privaten Pflegezusatzversicherung als Sonderausgaben?
- Bewertung von Tieren in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben
- Allgemeine Hinweise zur Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung
- Freistellungsbescheinigungen für Bauleistungen: Sofortausstellung nicht mehr möglich
- Verlustnutzung trotz Anteilsübernahme
- Informationen zur Umsatzsteuerbefreiung von Vorträgen, Kursen und anderen Veranstaltungen wissenschaftlicher oder belehrender Art
- Wann beginnt die Festsetzungsfrist für die Erbschaftsteuer beim Auffinden eines Testaments?
- Neue Grundsteuer „Bundesmodell“ verfassungskonform
- Steueränderungsgesetz 2025 vom Bundesrat verabschiedet
- Sachbezugswerte ab 01.01.2026
- Einkommensteuer-Grundfreibetrag 2026 und neue Freigrenze beim Solidaritätszuschlag
- Neue „Düsseldorfer Tabelle“ ab 01.01.2026
- Verbesserungen für Verbraucher bei Kreditverträgen
- Rentenpaket 2025 kann in Kraft treten
- Energiepreise: Entlastungen für alle
- Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge verlängert
PDF herunterladen und Details nachlesen: Mandanten-Monatsinformation 01/2026
2025
Monatsinformationen Dezember 2025
Die aktuelle Ausgabe bündelt wichtige Entwicklungen zum Jahresende: E-Rechnung nach BMF (15.10.2025) mit Praxisfokus auf Formatfehler, Validierung, Kleinbetragsrechnungen und Gutschriften, steuerfreie Unterrichtsleistungen an berufsbildenden Einrichtungen, Gesellschafter-GF-Dienstwagen ohne Privatnutzungs-Gestattung (Abgrenzung Arbeitslohn/vGA) sowie Spenden an gGmbH durch Alleingesellschafter. Außerdem enthalten: Sozialversicherungs-Rechengrößen 2026 und Fälligkeitstermine zum Jahreswechsel.
Themenüberblick:
- Kann der Alleingesellschafter einer gGmbH Zahlungen an diese als Spende geltend machen, die er als Mietzahlungen für ein Grundstück zurückerhält?
- Kein Lohnsteuerhaftung bei Pkw-Nutzung des Gesellschafter-Geschäftsführers ohne Privatnutzungsgestattung
- Keine Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau, wenn Einfamilienhaus abgerissen und durch Neubau ersetzt wird
- Grundsätze zur Vermietung von Ferienwohnungen konkretisiert
- Bundesfinanzhof zur Ausübung des Vorsteuerabzugs bei verspätetem Rechnungserhalt
- Umsatzsteuerbefreiung für Unterrichtsleistungen selbstständiger Lehrer an allgemein- und berufsbildenden Einrichtungen
- Vorsteuerabzug aus einem Leistungsbezug vor dem Übergang des Unternehmers zur Regelbesteuerung bzw. Kleinunternehmerregelung präzisiert
- Neue Regeln zur E-Rechnungspflicht
- Elektromobilität: Stromkosten für Elektro-Dienstwagen ab 2026
- Meldepflichten: Anbieter von Krypto-Dienstleistungen sollen bestimmte Transaktionen an die Finanzbehörden melden
- Neue Rechengrößen in der Sozialversicherung: voraussichtliche Beitragsbemessungsgrenze 2026
- Neuer Gesetzentwurf zur Kfz-Steuerbefreiung von Elektroautos
- Gesetzlicher Mindestlohn steigt in zwei Stufen
- Steuerbonus durch Aktivrente
PDF herunterladen und Details nachlesen: Mandanten-Monatsinformation 12/2025
Monatsinformationen November 2025
Die aktuelle Monatsinformation fasst wichtige Neuerungen und Urteile kompakt zusammen. Im Fokus stehen u. a. das neue BMF-Schreiben zur ertragsteuerlichen Behandlung von Kryptowerten (inkl. Einordnung von Token-Arten, Haltefrist, FiFo/LiFo-Thematik) sowie drei BFH-Urteile zu § 20 Abs. 4a Satz 3 EStG zu strukturierten Wertpapieren. Außerdem enthalten: Verträge unter Angehörigen (Fremdvergleich, 66 %/50 %-Grenzen), E-Mails als Handels-/Geschäftsbriefe in der Außenprüfung und Hinweise zu Schätzungen abseits der BMF-Richtsatzsammlung. Ergänzt wird dies durch einen Fristenüberblick für November/Dezember 2025.
Themenüberblick:
- Kryptowerte: neue Leitplanken für Privat- und Betriebsvermögen, Dokumentationspflichten, Reporting-Praxis.
- BFH stoppt Steuermodelle mit Indexanleihen/Teilschuldverschreibungen; Einordnung der Folgen.
- Angehörigenverträge: Fremdüblichkeit, Durchführung, Werbungskostenabzug (66 %/50 %).
- Finanzamt muss Inhalte anonymer Anzeigen nicht offenlegen
- Außenprüfung: E-Mails als aufbewahrungspflichtige Handels-/Geschäftsbriefe.
- Praxisnotizen: Schätzungsmethoden jenseits der Richtsatzsammlung; Termine & Fälligkeiten.
- Änderung der Kassensicherungsverordnung
- Einheitlicher Zahlungsempfänger in Thüringen und Bayern ab 10/2025 verbindlich
- Fristversäumnis durch längere Postlaufzeit: Keine Wiedereinsetzung bei verspäteter Zustellung
- Kassengesetz - Befragung macht bürokratische Lasten deutlich
PDF herunterladen und Details nachlesen: Mandanten-Monatsinformation 11/2025.
2024