Digitale Steuerberatung
persönlich. zuverlässig. bundesweit.




Monatsinformationen

2026

Monatsinformationen  September 2026

Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile:

  • Aufwendungen für Fahrten zur Pflege und Unterstützung eines nahen Angehörigen sind nicht als außergewöhnliche Belastungen abziehbar, wenn sie dem Steuerpflichtigen nicht zwangsläufig entstehen. Die seit 2021 geltende Neuregelung des Pflege-Pauschbetrags ändert daran nichts. Aufwendungen, die durch die persönliche Pflege veranlasst sind, werden grundsätzlich durch den Pflege-Pauschbetrag abgegolten. So entschied das Finanzgericht Münster.
  • Gibt ein Arbeitnehmer für einen ihm überlassenen Dienstwagen gegenüber seinem Arbeitgeber eine zu geringe Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte an und übernimmt er die daraus resultierenden Lohndaten später ungeprüft in seine Einkommensteuererklärung, kann darin eine Steuerhinterziehung liegen. Dies entschied das Niedersächsische Finanzgericht.
  • Ein Erlass des Niedersächsischen Finanzministeriums erläutert, unter welchen Voraussetzungen der auf Solar- und Photovoltaikanlagen entfallende Kaufpreisanteil beim Grundstückserwerb zur grunderwerbsteuerlichen Gegenleistung gehört.
  • Teil 2 des Beitrags Was Unternehmen bei der E-Rechnungspflicht beachten müssen beleuchtet weitere Besonderheiten bei der Ausstellung von E-Rechnungen.

Themenüberblick:

  • Fahrtkosten zur Pflege der Schwiegermutter keine außergewöhnlichen Belastungen
  • Dienstwagen: Falsche Kilometerangaben gegenüber Arbeitgeber können zu Steuerhinterziehung des Arbeitnehmers führen
  • Kindergeld auch bei Fernlehrgang mit geringem Wochenstundenumfang
  • Nutzung von Elektro‑ und Hybridelektrofahrzeugen: Ermittlung der Ladekosten
  • Finanzgerichte dürfen bei Zweifeln nicht ungeprüft auf die Erbquote im Erbschein vertrauen
  • Gegenleistung bei der Veräußerung von Grundstücken mit Solar-/Photovoltaikanlagen
  • Vorsteuerabzug auch für Rechtsberatung zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen
  • Was Unternehmen bei der E-Rechnungspflicht beachten müssen (Teil 2)
  • Fragebogen zur umsatzsteuerlichen Erfassung von im Ausland ansässigen Unternehmern
  • Neuer Referentenentwurf zur Einführung einer Kassenpflicht
  • Regierungsentwurf eines Jahressteuergesetzes 2026
  • Termine Steuern/Sozialversicherung –September/Oktober 2026

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation September 2026


Monatsinformationen August 2026

Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile:

  • der Bundesfinanzhof entschied, dass die von den Gutachterausschüssen ermittelten Vergleichspreise für Immobilien maßgebend und daher von der Finanzverwaltung und den Steuerpflichtigen bei der Grundstücksbewertung für die Erbschaft- und Schenkungsteuer heranzuziehen sind. Die finanzgerichtliche Kontrolle der Vergleichspreise beschränke sich auf offensichtliche Unrichtigkeiten.
  • Noch bis zum 31.12.2026 ist die Ausstellung von E-Rechnungen freiwillig. Bei einem Vorjahresumsatz des Rechnungsausstellers bis 800.000 Euro verlängert sich diese Frist noch bis zum Ablauf des Jahres 2027. Was Unternehmen bei der E-Rechnungspflicht im Allgemeinen beachten müssen, wird in einem ersten Teil in dieser Ausgabe aufgezeigt. In der kommenden Ausgabe für September wird es im zweiten Teil um die Besonderheiten bei der Erteilung einer E-Rechnung gehen.
  • An der Verfassungsmäßigkeit des gesetzlichen Zinssatzes von 0,5 % pro Monat für Aussetzungszinsen bestehen für Verzinsungszeiträume vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2018 ernstliche Zweifel. Die Vollziehung entsprechender Zinsbescheide kann daher laut einem Beschluss des Finanzgerichts Münster im einstweiligen Rechtsschutz in voller Höhe ausgesetzt werden.
  • Steuerentlastungen, Bürokratieabbau, Änderungen im Arbeitsrecht und neue Impulse für Unternehmen – mit dem Programm „Aufschwung und Beschäftigung“ hat die Regierungskoalition ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit 34 Vorhaben beschlossen.

Themenüberblick:

  • Abgekürzter Zahlungsweg und angenommene Zinsvorteile - Steuerliche Beurteilung
  • Ungeklärte Einzahlungen auf ein betriebliches Konto als steuerpflichtige Betriebseinnahmen
  • Immobilienbewertung für die Erbschaft- und Schenkungsteuer: Vergleichspreise der Gutachterausschüsse sind maßgeblich
  • Umsatzsteuer bei Vermietungen über die Plattform Airbnb
  • Was Unternehmen bei der E-Rechnungspflicht beachten müssen (Teil 1)
  • Umsatzsteuerfragen bei Leistungsbeziehungen bei elektronischen Dienstleistungen z. B. „In-App-Käufen“
  • Verwendung eines unzutreffenden Steuerschlüssels in einem ERP-System
  • Vollziehung von Aussetzungszinsen für 2014 bis 2018 wegen verfassungsrechtlicher Zweifel ausgesetzt
  • Geplante Maßnahmen der Regierungskoalition: Programm für Aufschwung und Beschäftigung
  • Hinweis zur Ablösung des Nießbrauchs – Ergänzende Hinweise zur aktuellen BFH-Rechtsprechung
  • Termine Steuern/Sozialversicherung –August/September 2026

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation August 2026

Monatsinformationen Juli 2026
Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile:

  • der Bundesfinanzhof hat seine langjährige Rechtsprechung zur Behandlung von Grundstücksveräußerungen im Privatvermögen unter Vereinbarung zinslos gestundeter Ratenzahlungen geändert.
  • Ein Wohnmobil ist grundsätzlich für ein „Wohnen am Ort der ersten Tätigkeitsstätte” geeignet. Eine doppelte Haushaltsführung kann aber laut Finanzgericht Baden-Württemberg mangels einer dauerhaft eingerichteten Unterkunft am auswärtigen Arbeitsort nicht begründet werden, wenn der Arbeitnehmer zwar unter der Woche im Wohnmobil am auswärtigen Arbeitsort wohnt, am Wochenende aber regelmäßig jeweils seine Familienheimfahrten mit dem Wohnmobil durchführt.
  • Das Finanzgericht Bremen entschied, dass keine Werbungskosten zu Vermietungseinkünften vorliegen, wenn sich der Verkäufer im Kaufvertrag zur Renovierung und Übernahme von Mietzahlungen an den Käufer bis zur Wiedervermietung verpflichtet.
  • Das Bundesministerium der Finanzen hat in einem aktuellen Schreiben festgelegt, dass im Vorsteuer-Vergütungsverfahren für nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer ab dem 01.01.2026 digitale Nachweise verpflichtend sind.
  • Der im Bewertungsgesetz festgelegte Zinssatz von 5,5 % zur Ermittlung des Kapitalwerts lebenslänglicher Nutzungen und Leistungen verstößt laut Bundesfinanzhof auch in Zeiten niedriger Marktzinsen nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG.

Themenüberblick:

  • Lösen zinslose Kaufpreisraten beim privaten Immobilienverkauf steuerpflichtige Kapitalerträge aus?  
  • Keine doppelte Haushaltsführung bei Nutzung eines Wohnmobils für Unterkunft und Familienheimfahrten
  • Kein Werbungskostenabzug für in einem Immobilienkaufvertrag vom Verkäufer übernommene Verpflichtung zur Renovierung und zur Mietzahlung
  • Keine nachträgliche Berücksichtigung von Verlusten aus Vermietung nach bestandskräftiger Steuerfestsetzung
  • Vorsteuerabzug und Rechnungsanforderungen bei Umbenennung
  • Umsatzsteuer-Sonderprüfungen: 2025 Mehrergebnis von 1,69 Milliarden Euro
  • Änderungen im Vorsteuer-Vergütungsverfahren zum 01.01.2026: Digitale Nachweise
  • Zinssatz von 5,5 % für die schenkungsteuerliche Bewertung lebenslanger Renten bestätigt
  • Projekt „Schneller Gründen“ gestartet - Kombiantrag für Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung
  • Änderungsmöglichkeiten eines Steuerbescheides durch das Finanzamt wegen Bekanntwerdens neuer Tatsachen
  • Nachweise für die neue E-Auto-Förderung
  • Luftverkehrsteuer wird ab 01.07.2026 gesenkt
  • Termine Steuern/Sozialversicherung –Juli/August 2026

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation Juli 2026


Monatsinformationen Juni 2026 

Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile:

  • Der Bundesfinanzhof entschied, dass Aufwendungen für Dienstreisen mit dem Privatwagen in der Regel unangemessen und deshalb in voller Höhe nicht als Werbungskosten zu berücksichtigen sind, wenn der Steuerpflichtige über einen Firmenwagen verfügt und ihm bei dessen Nutzung keine Fahrtkosten entstanden wären.
  • Hat ein Unternehmer eine Lieferung als steuerfrei behandelt, obwohl die Voraussetzungen für die Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung nicht vorliegen, ist nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs die Lieferung trotzdem als steuerfrei anzusehen, wenn die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung auf unrichtigen Angaben des Abnehmers beruht und der Unternehmer die Unrichtigkeit dieser Angaben auch bei Beachtung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nicht erkennen konnte.
  • Nachforderungszinsen auf die Umsatzsteuer sind nach einer weiteren Entscheidung des Bundesfinanzhofs zulässig und verstoßen weder gegen Unionsrecht noch gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.
  • Der Bundesfinanzhof hat außerdem zur gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Hotelzimmermieten bei einem Veranstalter für Konferenzen, Events und Reisen Stellung genommen. Besonders betroffen sind Eventunternehmen und Firmen, die regelmäßig Unterkünfte für Mitarbeiter anmieten. Demnach ist nicht jeder Aufwand für die Anmietung von Hotelzimmern dem Gewinn aus Gewerbebetrieb hinzuzurechnen.

Themenüberblick:

  • Werbungskostenabzug bei Dienstreisen mit Privatwagen statt Firmenwagen?
  • „Erste Betriebsstätte“: Beschränkter Betriebsausgabenabzug für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte
  • Mobiles Arbeiten vom Ausland aus möglich - Steuerliche Konsequenzen bedenken!
  • Gewährung von Vertrauensschutz setzt bei innergemeinschaftlichen Lieferungen keine Gelangensbestätigung voraus - Lieferung bleibt umsatzsteuerfrei
  • Vollverzinsung der Umsatzsteuer verstößt nicht gegen Unionsrecht
  • Umsatzsteuerproblem: Innergemeinschaftlicher Erwerb nicht erkannt
  • Gratis-Lieferungen ins EU-Ausland können in Deutschland umsatzsteuerpflichtig sein
  • Doppelbesteuerung der nichtehelichen Lebensgefährtin für Hinterbliebenenleistung aus Direktversicherung ist rechtmäßig
  • Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Hotelzimmermieten bei einem Veranstalter für Konferenzen, Events und Reisen
  • Überprüfung der Steuerbegünstigung von Vereinen - Finanzämter informieren über Abgabepflicht
  •  Grundsteuer (Bundesmodell): Was passiert mit laufenden Einsprüchen?
  • Jahresabschlüsse von Unternehmen: Vorsicht bei „Fake-Zahlungsaufforderungen“
  • Kassenführung bei mobilen Handelsbetrieben ohne feste Betriebsstätte - Anforderungen, typische Fehler und steuerliche Konsequenzen
  • Termine Steuern/Sozialversicherung –Juni/Juli 2026

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation Juni 2026 


Monatsinformationen Mai 2026

Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile:

  • der Bundesfinanzhof hat zu der Frage entschieden, wann aus einem stillen Gesellschafter steuerlich ein Mitunternehmer wird. Die Richter stellten klar, wer nur Dienstleistungen erbringt und kein echtes Vermögensrisiko trägt, erfüllt diese Voraussetzung regelmäßig nicht.
  • Der Wegfall oder zumindest der Umbau des Splittingtarifs bei der Einkommensteuer für Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner wird aktuell gefordert und diskutiert. Aber was bedeutet der Splittingtarif im Einkommensteuerrecht und wie wirkt er?
  • In einem weiteren aktuellen Urteil entschied der Bundesfinanzhof, dass eine nicht umsatzsteuerbare Geschäftsveräußerung nicht schon deshalb vorliegt, weil ein Betrieb nach einer Übertragung wirtschaftlich weiterläuft. Maßgeblich ist, dass der Erwerber oder ein Letzterwerber die Tätigkeit selbst fortführt und nicht lediglich ein Pächter.
  • Entscheidende Änderungen ergeben sich durch ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums beim Vorsteuerabzug für Unternehmen, die neben ihrer unternehmerischen Aktivität auch im Rahmen eines sog. nichtwirtschaftlichen Bereichs Tätigkeiten erbringen.
  • Gerade bei kleineren Unternehmen passieren immer wieder Fehler beim innergemeinschaftlichen Erwerb bzgl. der Umsatzsteuer, die bei Sonderprüfungen bzw. Betriebsprüfungen offenbar werden. Daher ist es wichtig einen innergemeinschaftlichen Erwerb zu erkennen, um eine mögliche Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Themenüberblick:

  • Mitunternehmerrisiko eines stillen Gesellschafters
  • Welche finanziellen Auswirkungen würden sich aus dem Wegfall des Splittingtarifs bei der Einkommensteuer ergeben?
  • Keine Geschäftsveräußerung bei Betriebsfortführung durch Pächter
  • Neue Regeln beim Vorsteuerabzug
  • Umsatzsteuerproblem: Innergemeinschaftlicher Erwerb nicht erkannt
  • Gratis-Lieferungen ins EU-Ausland können in Deutschland umsatzsteuerpflichtig sein
  • Welche Folgen ergeben sich bei Beendigung des Nießbrauchs an einem Grundstück?
  • Grunderwerbsteuerrechtliche Erwerbsanzeige: Eigene Anzeigepflichten im Blick behalten
  • Termine Steuern/Sozialversicherung –Mai/Juni 2026

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation Mai 2026


Monatsinformationen April 2026

Zum Monatsstart bündelt die Ausgabe praxisrelevante Änderungen und Urteile:

  • der Bundesfinanzhof hat kürzlich seine Rechtsprechung zu den Anforderungen an einen Gegenstand des täglichen Gebrauchs weiterentwickelt und entschieden, dass auch der Gewinn/Verlust aus dem Verkauf hochpreisiger Wirtschaftsgüter des Alltagsgebrauchs nicht als privates Veräußerungsgeschäft zu besteuern ist.
  • Wer eine Eigentumswohnung verkauft, muss den Gewinn nicht versteuern, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen. Laut einem Urteil des Finanzgerichts München bleibt dieser Vorteil auch dann bestehen, wenn ein Teil der Wohnung – etwa ein häusliches Arbeitszimmer – erst innerhalb dieser Zehnjahresfrist aus dem Betriebsvermögen in das Privatvermögen übernommen wurde.
  • Trägt der Arbeitgeber die Kosten für einen Empfang anlässlich der Verabschiedung seines Arbeitnehmers in den Ruhestand, führen diese Kosten nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs bei dem Ausscheidenden nicht zu Arbeitslohn, wenn es sich bei der Veranstaltung um ein Fest des Arbeitgebers handelt.
  • Wenn ein Unternehmer eine Lieferung oder eine sonstige Leistung erbringt, um dafür ein Entgelt zu erhalten, fällt in der Regel Umsatzsteuer an. Das Entgelt für eine Leistung muss dabei nicht zwangsläufig in Form einer Geldzahlung bestehen. Auch die Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers kann (teilweise) Gegenleistung für eine Leistung des Unternehmers (Arbeitgebers) sein. Ein typisches Beispiel dafür ist die Überlassung von Kfz an das Personal zu dessen (auch) privater Nutzung.

Themenüberblick:

  • Wohnmobil im Hochpreissegment kann ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs sein
  • Privates Veräußerungsgeschäft hinsichtlich eines entnommenen Arbeitszimmers?
  •  Verabschiedung eines Arbeitnehmers in den Ruhestand mit Feier des Arbeitgebers führt nicht zu steuerpflichtigem Arbeitslohn
  • Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer eines Gewerbetreibenden
  • Besteuerung laufender Einnahmen aus Mitarbeiterbeteiligungen
  • Lohnsteuer-Pauschalierung und 20-Arbeitnehmer-Grenze
  • Regelungen zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Kfz-Überlassung an Arbeitnehmer bekräftigt
  • Versehentliche Doppelbesteuerung oder nicht ordnungsgemäße Umsatzbesteuerung beim Reverse-Charge-Verfahren
  • Verfassungsbeschwerde gegen Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2025 scheitert
  • Keine Übertragung des Arbeitnehmer-Anscheinsbeweises auf Gesellschafter-Geschäftsführer
  • Termine Steuern/Sozialversicherung –April/Mai 2026

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation April 2026

Monatsinformationen März 2026

  • Kauft ein Arbeitnehmer bei seinem Arbeitgeber Genussrechte, können Erträge als Kapitaleinkünfte und nicht als Arbeitslohn besteuert werden. Der Bundesfinanzhof befasste sich in einem aktuellen Urteil mit sog. Mezzanine-Kapital.
  • Erträge aus der entgeltlichen Überlassung des Kryptowerts Bitcoin (sog. Krypto-Lending) unterliegen nicht der pauschalen Abgeltungsteuer, sondern sind nach Auffassung des Finanzgerichts Köln mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern.
  • Der Bundesfinanzhof entschied in einer Rechtslage, wie sie häufiger bei der Weitergabe von Grundstücken nach einem Erbfall in der Erbengeneration anzutreffen ist. Ein Erbe wird durch den Erbfall Eigentümer eines Grundstücks, das aber von einem Miterben oder auch Nichterben genutzt wird und nach dem Willen des Erblassers auch auf Lebenszeit weiter genutzt werden soll.
  • Eine als Generalvollmacht ausgestaltete Empfangsvollmacht ist auch für die Übersendung eines steuerlichen Haftungsbescheids zu beachten. Die Bekanntgabe eines Haftungsbescheides muss laut Finanzgericht Münster daher gegenüber dem Steuerberater erfolgen.

Themenüberblick:

  • Kürzere Abschreibung bei Immobilien: Mehr Klarheit zur Nutzungsdauer
  • Vergütungen aus Genussrechten von Arbeitnehmern können als Kapitaleinkünfte besteuert werden
  • Verluste aus Kapitalvermögen: Was Anleger zur Verlustverrechnung wissen sollten!
  • Einkünfte aus dem Krypto-Lending von Bitcoins unterliegen nicht der pauschalen Abgeltungsteuer - Revisionsverfahren vor dem Bundesfinanzhof
  • Wann müssen Geschenke dem Finanzamt gemeldet werden?
  • Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen: erste Übergangsphase noch bis 31.12.2026
  • Lebenslanges Wohnungsrecht erhöht die grunderwerbsteuerliche Gegenleistung
  • Finanzamt muss Bescheide bei umfassender Empfangsvollmacht an den Steuerberater zustellen
  • Termine Steuern / Sozialversicherung März/April 2026

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation März 2026


Monatsinformation Februar 2026

Die Ausgabe bündelt zum Monatsstart zentrale Neuerungen und Rechtsprechung: Auslandsstudium (Kosten grundsätzlich keine außergewöhnliche Belastung), Stellplatzkosten bei doppelter Haushaltsführung als zusätzliche Werbungskosten möglich, Sponsoring als Betriebsausgabe statt Spende, Grunderwerbsteuer: Konzernklausel nur bei herrschendem Unternehmen; zudem Außenprüfung nach Todesfall zulässig. Praxisrelevant außerdem: Mindestlohn-/Mini-/Midijob-Anpassungen 2026, Künstlersozialabgabe 2026, und das Gesetz zur Modernisierung/ Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung (u. a. längere Aufbewahrungsfristen; USt-Anpassungen).


Themenüberblick:

  • Kosten eines Auslandsstudiums keine außergewöhnlichen Belastungen
  • Gutscheine und Sachbezüge für Arbeitnehmer – aktuelle steuerliche Anforderungen
  • Aufwendungen für Anmietung eines Pkw-Stellplatzes als Werbungskosten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung abziehbar
  • Sponsorengelder können abzugsfähige Betriebsausgaben sein
  • Entscheidungen mit Signalwirkung - Steuervergünstigung nach § 6a des Grunderwerbsteuergesetzes bei Umwandlungen
  • Betriebsprüfung auch nach dem Tode des Betriebsinhabers zulässig?
  • Erhöhung des Mindestlohns und der Minijob-Grenze sowie des Midijob-Übergangsbereichs ab 01.01.2026
  • Maximale Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld gilt weiter
  • Künstlersozialversicherung: Abgabe sinkt im Jahr 2026 auf 4,9 Prozent
  • Bundesrat beschließt Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung
  • Mindestausbildungsvergütung zum 01.01.2026 gestiegen
  • Agrardiesel-Subvention ab 01.01.2026
  • Bundeskabinett beschließt neuen Mindesthebesatz für Gewerbesteuer

PDF herunterladen und Details nachlesen: Monatsinformation Februar 2026


Steuern im Blick Januar 2026

Die Ausgabe beleuchtet zum Jahresstart praxisrelevante Themen: E-Rechnung – was das neue BMF-Schreiben konkret zu typischen Format- und Übermittlungsfehlern sagt; doppelte Haushaltsführung – wann Unterkunftskosten nicht abzugsfähig sind; Ferienwohnung – präzisierte Kriterien zur ortsüblichen Vermietungszeit; Betriebsprüfung – warum Prüfer E-Mails mit Steuerbezug anfordern dürfen und wie Sie filtern; dazu Minijob mit schwankendem Verdienst und die Fälligkeitstermine.


Themenüberblick:

  • Verträge zwischen nahen Angehörigen: Besser schriftlich, aber nicht zwingend erforderlich
  • Doppelte Haushaltsführung: Keine Werbungskosten für vom Ehegatten gezahlte Wohnung
  • KI in der Steuerveranlagung: Nordrhein-Westfalen weitet Pilotprojekt aus
  • Einkünfteerzielungsabsicht: Zur ortsüblichen Vermietungszeit für eine Ferienwohnung
  • Betriebsprüfer dürfen E-Mails mit steuerlichem Bezug anfordern
  • Verdeckte Gewinnausschüttung: Abzug ersparter Mietaufwendungen als außergewöhnliche Belastungen
  • Elektronische Rechnungen: Zweites Schreiben des Bundesfinanzministeriums
  • Kleinunternehmer: Zum Vorsteuerabzug beim Übergang zur Regelbesteuerung
  • Regeln für schwankenden Verdienst im Minijob
  • Broschüre: Steuertipps für Erbschaften und Schenkungen

PDF herunterladen und Details nachlesen: Steuern im Blick Januar 2026


Monatsinformation Januar 2026

Zum Jahresauftakt fasst die Ausgabe die wichtigsten Änderungen und Urteile kompakt zusammen: Steueränderungsgesetz 2025 (Beschluss am 19.12.2025), neue Umsatzsteuer-Hinweise zu Unterrichtsleistungen, ein aktueller BFH-Beschluss zur Abfindung von Pensionszusagen sowie die Bestätigung der Verfassungskonformität des Ertragswertverfahrens für die Grundsteuer. Außerdem enthalten: Nachweise für als Sonderausgaben abziehbare Unterhaltsleistungen und Fälligkeitstermine.


Themenüberblick:

  • Verdeckte Gewinnausschüttung bei Abfindung einer Pensionszusage
  • Abziehbarkeit von Beiträgen zu einer freiwilligen privaten Pflegezusatzversicherung als Sonderausgaben?
  • Bewertung von Tieren in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben
  • Allgemeine Hinweise zur Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung
  • Freistellungsbescheinigungen für Bauleistungen: Sofortausstellung nicht mehr möglich
  • Verlustnutzung trotz Anteilsübernahme
  • Informationen zur Umsatzsteuerbefreiung von Vorträgen, Kursen und anderen Veranstaltungen wissenschaftlicher oder belehrender Art
  • Wann beginnt die Festsetzungsfrist für die Erbschaftsteuer beim Auffinden eines Testaments?
  • Neue Grundsteuer „Bundesmodell“ verfassungskonform
  • Steueränderungsgesetz 2025 vom Bundesrat verabschiedet
  • Sachbezugswerte ab 01.01.2026
  • Einkommensteuer-Grundfreibetrag 2026 und neue Freigrenze beim Solidaritätszuschlag
  • Neue „Düsseldorfer Tabelle“ ab 01.01.2026
  • Verbesserungen für Verbraucher bei Kreditverträgen
  • Rentenpaket 2025 kann in Kraft treten
  • Energiepreise: Entlastungen für alle
  • Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge verlängert

PDF herunterladen und Details nachlesen: Mandanten-Monatsinformation 01/2026


2025

Monatsinformationen Dezember 2025

Die aktuelle Ausgabe bündelt wichtige Entwicklungen zum Jahresende: E-Rechnung nach BMF (15.10.2025) mit Praxisfokus auf Formatfehler, Validierung, Kleinbetragsrechnungen und Gutschriften, steuerfreie Unterrichtsleistungen an berufsbildenden Einrichtungen, Gesellschafter-GF-Dienstwagen ohne Privatnutzungs-Gestattung (Abgrenzung Arbeitslohn/vGA) sowie Spenden an gGmbH durch Alleingesellschafter. Außerdem enthalten: Sozialversicherungs-Rechengrößen 2026 und Fälligkeitstermine zum Jahreswechsel.


Themenüberblick:

  • Kann der Alleingesellschafter einer gGmbH Zahlungen an diese als Spende geltend machen, die er als Mietzahlungen für ein Grundstück zurückerhält?
  • Kein Lohnsteuerhaftung bei Pkw-Nutzung des Gesellschafter-Geschäftsführers ohne Privatnutzungsgestattung
  • Keine Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau, wenn Einfamilienhaus abgerissen und durch Neubau ersetzt wird
  • Grundsätze zur Vermietung von Ferienwohnungen konkretisiert
  • Bundesfinanzhof zur Ausübung des Vorsteuerabzugs bei verspätetem Rechnungserhalt
  • Umsatzsteuerbefreiung für Unterrichtsleistungen selbstständiger Lehrer an allgemein- und berufsbildenden Einrichtungen
  • Vorsteuerabzug aus einem Leistungsbezug vor dem Übergang des Unternehmers zur Regelbesteuerung bzw. Kleinunternehmerregelung präzisiert
  • Neue Regeln zur E-Rechnungspflicht
  • Elektromobilität: Stromkosten für Elektro-Dienstwagen ab 2026
  • Meldepflichten: Anbieter von Krypto-Dienstleistungen sollen bestimmte Transaktionen an die Finanzbehörden melden
  • Neue Rechengrößen in der Sozialversicherung: voraussichtliche Beitragsbemessungsgrenze 2026
  • Neuer Gesetzentwurf zur Kfz-Steuerbefreiung von Elektroautos
  • Gesetzlicher Mindestlohn steigt in zwei Stufen
  • Steuerbonus durch Aktivrente

PDF herunterladen und Details nachlesen: Mandanten-Monatsinformation 12/2025

Monatsinformationen November 2025

Die aktuelle Monatsinformation fasst wichtige Neuerungen und Urteile kompakt zusammen. Im Fokus stehen u. a. das neue BMF-Schreiben zur ertragsteuerlichen Behandlung von Kryptowerten (inkl. Einordnung von Token-Arten, Haltefrist, FiFo/LiFo-Thematik) sowie drei BFH-Urteile zu § 20 Abs. 4a Satz 3 EStG zu strukturierten Wertpapieren. Außerdem enthalten: Verträge unter Angehörigen (Fremdvergleich, 66 %/50 %-Grenzen), E-Mails als Handels-/Geschäftsbriefe in der Außenprüfung und Hinweise zu Schätzungen abseits der BMF-Richtsatzsammlung. Ergänzt wird dies durch einen Fristenüberblick für November/Dezember 2025.
Themenüberblick:

  •  Kryptowerte: neue Leitplanken für Privat- und Betriebsvermögen, Dokumentationspflichten, Reporting-Praxis.
  • BFH stoppt Steuermodelle mit Indexanleihen/Teilschuldverschreibungen; Einordnung der Folgen.
  • Angehörigenverträge: Fremdüblichkeit, Durchführung, Werbungskostenabzug (66 %/50 %).
  • Finanzamt muss Inhalte anonymer Anzeigen nicht offenlegen
  • Außenprüfung: E-Mails als aufbewahrungspflichtige Handels-/Geschäftsbriefe.
  • Praxisnotizen: Schätzungsmethoden jenseits der Richtsatzsammlung; Termine & Fälligkeiten.
  • Änderung der Kassensicherungsverordnung
  • Einheitlicher Zahlungsempfänger in Thüringen und Bayern ab 10/2025 verbindlich
  • Fristversäumnis durch längere Postlaufzeit: Keine Wiedereinsetzung bei verspäteter Zustellung
  • Kassengesetz - Befragung macht bürokratische Lasten deutlich

PDF herunterladen und Details nachlesen: Mandanten-Monatsinformation 11/2025.


2024















 
 
 
E-Mail
Anruf